Helau und Alaaf
23. März 2018Büttenreden beim Frühstückstreff
Sögel – Das traditionelle Frühstückstreff im Januar war wie in den Jahren zuvor um diese Zeit wieder karnevalistisch geprägt.
Als Büttenredner traten auf, Bernd Kamlage, Burghard Becker, Brigitte Weers und Wilhelm Büter.
Musikalisch begleiteten natürlich die Trecksackspäler die Karnevalsfeier im Heimathaus Sögel, dass mit über 120 Gästen voll besetzt war.
Nach der Begrüßung durch Hermann Grotjohann und einem wieder üppigen Frühstück, betrat als erster Bernd die Bühne.
Er berichtete von seiner Kindheit „mit 18 Geschwistern, 10 Jungen, 7 Mädchen und einem Blindgänger. Seine Schwestern waren sehr dünn – sie mussten immer zweimal ins Zimmer kommen, ehe man sie sah“ Helau!
Burghard trat wieder als Turmfalke auf, aus dessen Sicht er über das politische und gesellschaftliche Leben in Sögel und den Nachbargemeinden berichten konnte.
Werlte und Sögel“, so der Turmfalke, „sind sich nun näher gekommen, beide Orte fangen mit Sch an, Werlte ist Schtadt, und Sögel ist Schön Helau.
Brigitte wollte immer Hauswirtschafterin beim Pastor werden. Das war nicht so einfach. Dann hörte sie das Lied von Roland Kaiser – ALDI Jahre – und ihr Entschluss stand fest. Helau
Wilhelm schlüpfte als Pastor in die Bütt.
Er gab, wie sollte es auch anders sein, den karnevalistisch gestimmten Besuchern folgendes mit auf den Weg:
„Im Leben gilt so wie sonst auch überall, ob im Advent, zu Pfingsten oder im Karneval, entscheidend ist immer zu halten das rechte Maß, und so in Einklang bringe manch Müh und viel Spaß.
Mit Schneewalzer und Schunkellieder klang dieser gelungene Vormittag aus.
Zum Schluss brachte Bernd Kamlage noch ein Gedicht in die Bütt, mit dem Brieftext eines Türken an seine Frau – wie schön es in Deutschland ist. – Deutschland ist das schönste Land der Welt –
Die nächsten Frühstücktreffs :
Am 27.02 in Werpeloh – Referent Hans Nowak Erster Samtgemeinderat
Am 27.03. in Eisten – Richard Pomberg referiert über das Pilgern auf dem Jakobsweg – 2. Teil
Text/Fotos: Klaus Schäffner