Umweltsünden – leider nicht nur woanders
4. Juli 2016Sögel – An den Pranger der Umweltsünden werden gerne Autos, Flugzeuge, Industrie oder Kraftwerke gestellt. Ihre Betreiber und Hersteller werden leicht abqualifiziert als Menschen, die kurz hinter Sittenstrolchen und Mördern rangieren. Für letztere gibt es oft sogar mehr Verständnis. Die Umweltsünden beginnen aber im Kleinen bereits beim achtlosen Fortwerfen eines Papiertaschentuchs. Dies kann sich steigern bis zur massiven Umweltverschmutzung. Umgangssprachlich nennt man Menschen, die ohne Hemmungen gegen gute Sitten ohne Rücksichtnahme verstoßen, einen Lumpen (passend zu dem, was in der Umwelt landet).
Ein solcher Umweltlump hat sich in Sögel Anfang Juni auf der Verlängerung des Antoniuswegs ausgetobt. Er beging seine Ferkelei am Feldrand,obwohl der Wertstoffhof nicht weit entfernt liegt. Das Bild zeigt die Verschandelung des Wegs. Sollte jemand den Müll dem Umweltsünder zuordnen können, so melde er sich bitte bei der Polizei Sögel, Tel. 05952/93450. Die Polizei wurde von einem aufmerksamen Bürger, der ebenso empört war wie der Unterzeichner, schon informiert.
Text/Bild: UM