25 Jahre Zeltlager Stavern – Berssen

1. Oktober 2015

-Ein viertel Jahrhundert – und wir leben noch!

Stavern/Berßen – Auch wenn der Sommer sich langsam dem Ende zuneigt und die Schatten länger werden wollen wir an ein besonders Ereignis, welches sich in diesen Sommerferien ereignete, berichten.

Im Juli brachen 92 Kinder und Jugendliche aus Berßen und Stavern mit ihren Fahrrädern zum großen Zeltlager an den Speicherbecken in Geeste auf. In diesem Jahr stand das Lager, aufgrund des 25jährigen Jubiläums unter einem besonderen Motto: „Ein viertel Jahrhundert – und wir leben noch!“. Erstmals fand das Zeltlager vor 25 Jahren in Seesen statt und wurde seinerzeit von Pastor Heribert Kirchhoff organisiert.

Der lange Weg zum Speicherbecken war aufgrund der Witterung anstrengend. Doch dieses trübte keinesfalls die Vorfreude und so kamen wir erschöpft, aber glücklich beim Zeltplatz an.

Trotz schlechtem Wetter, welches sich auf im Laufe des Tages nicht besserte, gestalteten die Kinder verschiedene Banner für ihre Zeltgruppen und konnte auch nicht die gute Laune trüben. Diejenigen die kein dem Wetter entsprechendes Schuhwerk im Gepäck hatten, wickelten sich Plastiktüten um die Füße um die Wassermengen auf dem Zeltplatz trotzen zu können. Um jedoch die Nacht trocken zu überstehen entschied die Lagerleitung in die nahegelegene Turnhalle in Geeste umzusiedeln. So etwas hat es noch nie in 25 Jahren Zeltlager gegeben. Doch durch diese „Evakuierungsmaßnahmen“ entwickelte sich ein ganz anderes Gemeinschaftsgefühl unter den Kindern und Gruppenleitern. Dieses wurde durch verschiedene Spiele wie z.B. Völkerball, Crazy Chicken, Evolution gestärkt.

Als wir wieder auf den Zeltplatz zogen, konnte das normale Programm durchgeführt werden, sodass die Kinder aufbrachen, um Kleidung zu tauschen. Denn am Abend sollte „Geestes next Topmodel“ gekürt werden.

Am sogenannten „Robinsontag“ sind die einzelnen Gruppen mit ihren Gruppenleitern auf sich selbst gestellt und müssen einen Schlafplatz, z. B. in Scheunen, Garagen oder Hütten für eine Nacht finden. Die Kinder übten für die „Mini-Playback-Show“ kreative Showacts ein, die für viel Stimmung sorgten. In der Show „Tu´s oder tu´s nicht“ wurden die neuen Gruppenleiter getauft.

Mit dem Fahrrad fuhren wir nach Lingen um das Gruppenleitersuchspiel zu spielen. Hierbei mussten die Kinder innerhalb eines Stadtteils ihre Gruppenleiter finden. Jedoch sind die Gruppenleiter nicht leicht zu erkennen, denn diese waren unter anderem als Punker, Nonnen oder Schlangenbeschwörer verkleidet.

Erstmals fand ein „Tag der offenen Zelte“ statt. Es bestand für Eltern und alle interessierten Gemeindemitgliedern die Möglichkeit einen Tag im Zeltlager mitzuerleben.

Ein großer Dank geht an die gut organisierte Lagerleitung, das spitzen Küchenteam, die witzigen Gruppenleiter und natürlich an die vielen tollen Kinder, ohne die sich die umfangreiche Gestaltung eines Zeltlagers gar nicht lohnen würde. Auf weitere 25 tolle Zeltlagerjahre!

Text/Foto: Jana Rolfes

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