Wahl-Wiederholung

1. März 2014

Sögel – Am 04.02. 2014 erfolgte im Rahmen einer Mitgliederhauptversammlung der CDU die Wiederholung der Wahl des/ der hauptamtlichen CDU – Samtgemeindebürgermeisterkandidaten/in für die Wahl am 25. Mai 2014 Der Beschluss wurde vom CDU – Gemeindevorstand in Abstimmung mit Günter Wigbers getroffen.

Anlass war ein Beschluss der rot-grünen Landesregierung zur Anhebung des Höchstwahlalters der Bürgermeisterkandidaten von 65 auf 67 Jahre.

Reinhard Kurlemann, Vorsitzender des Sögeler CDU-Samtgemeindeverbandes, eröffnete die Sitzung und übergab das Wort für weitere Erläuterungen an den CDU-Kreisgeschäftsführer Willi Grote.

Grote berichtete, dort,  wo vor dem 8. November ( Stichtag der Anhebung des Höchstwahlalters ) ein Bürgermeisterkandidat aufgestellt wurde, werde die Nominierung wiederholt.

Grote sagte weiter, dass die Landesregierung außerdem beschlossen habe, die Amtszeit der direkt gewählten Bürgermeister von acht auf fünf Jahre zu reduzieren. Mit diesem Beschluss ist  ab 2021 eine Angleichung an die Kommunalwahlen verbunden.

Kurlemann schlug Günter Wigbers für weitere acht Jahre als Kandidaten – 2014 bis 2021 –  vor.

Der Vorschlag wurde ohne Nennung eines Gegenkandidaten einstimmig angenommen.

In seiner Bewerbungsrede unterstrich Wigbers:  „Ich möchte bei der Entwicklung von Zukunftsstrategien für die Samtgemeinde Sögel Motor sein und nicht Bremse.“

In diesem Zusammenhang verwies er auf die Auftaktveranstaltung  „Entwicklung von Projektideen für das Programm zur Förderung kleinerer Städte und Gemeinden“, die  am Donnerstag in der Mensa des Sögeler Schulzentrums stattfindet.

Weiter streifte Wigbers die Diskussion um die Ausweisung des Landschaftsschutzgebiets „Waldgebiete auf dem Hümmling“ sowie die geplante Sanierung der Eisenbahnstrecke zwischen Lathen und Werlte.

„Das Thema Eisenbahn hat wieder Fahrt aufgenommen“, zeigte sich Wigbers  über die jüngste Entwicklung erfreut. Er sei nach wie vor dafür, die wichtige Ost-West-Verbindung zu sanieren. „Wir dürfen die Schiene über den Hümmling nicht verlieren.“

Die Wiederholung der Nominierung ergab folgendes Ergebnis:

110 Parteimitglieder kamen zu der Versammlung in Sögel. Davon votierten 89 für Wigbers  bei 18 Gegenstimmen und drei Enthaltungen,

ein weitaus besseres Ergebnis als bei der Nominierung im November in Werpeloh.

Jetzt votierten 81 % für den Kandidaten, im November waren es 75 %.

Neben der Samtgemeinde Sögel sind noch drei weitere Nominierungsverfahren im Emsland betroffen, so in Geeste, Freren und Emsbüren.

Text: Klaus Schäffner / Foto: Klaus Dieckmann/Emszeitung

 

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