Auftaktveranstaltung zum Kooperationsprojekt „Naturstandpunkt Hümmling“

2. Juni 2013

Sögel – Im Sögeler Rathaus fand die Auftaktveranstaltung zum Kooperationsprojekt „Naturstandpunkt Hümmling – Ideen im grünen Bereich“ statt. Nun soll es mit konkreten Maßnahmen und gemeinsamen Aktivitäten zum Klimaschutz und zur Weiterentwicklung von erneuerbaren Energien weitergehen. Der Beteiligung und Einbindung von Bürgern kommt bei der Energiewende eine besondere Rolle zu, begrüßte Erster Samtgemeinderat der Samtgemeinde Sögel, Hans Nowak, die Gäste.

Interessierte Bürger der Samtgemeinden Lathen, Nordhümmling, Sögel und Werlte waren eingeladen, Ideen und Möglichkeiten für „Bürgerenergieanlagen“ zu diskutieren um gemeinsame Initiativen zu entwickeln und Chancen für die Region zu nutzen.

Dr. Marie-Luise Rottmann-Meyer vom 3N Kompetenzzentrum Werlte führte in das Klimaschutzprojekt ein und nannte Beispiele für Bürgerbeteiligungen. Seitens der Energiegenossenschaft Emstal berichtete Otto Merkes zudem anhand eines konkreten örtlichen Beispiels von der Bürgerenergiegenossenschaft des Bioenergiedorfes Lathen. Diese Beispiele führten zu einer regen Diskussion. Zahlreiche Ideen und Vorschläge wurden genannt, wobei deren Umsetzungsmöglichkeit nachrangig beurteilt wurde. „Erst mal geht es uns darum, überhaupt Ideen zu sammeln. Was  heute nicht umsetzbar ist, kann vielleicht in einigen Jahren mit Fortschritt der Technik realisierbar werden“, forderte Nowak zur Ideeneingabe auf. „Staustufen nutzen an der Ems“, „Bürgerwindpark“, „Erstellen von Energienutzungskonzepten“, „Verbesserung von Angeboten im öffentlichen Verkehrsnetz“, „Alternativen zu Benzin und Diesel“, „Geothermie“ und „Stromnetzbeteiligung“ waren Begriffe, die angeregt diskutiert wurden. Rottmann-Meyer bedankte sich für diesen „Ideenpool“ und versprach, die Themen in ihrem Team sowie mit kompetenten Fachleuten zu erörtern.

Der Informationsabend war der erste in einer Reihe von weiteren Veranstaltungen der vier Handlungsfelder in der Energieregion Naturstandpunkt Hümmling. Diese Handlungsfelder lauten: Kommunale Handlungsfelder/Energieeinsparungen, erneuerbare Energien/Energieeffizienz in Unternehmen, Bürger/-innenbeteiligung und gezielte Öffentlichkeitsarbeit. Jedes Handlungsfeld hat eine eigene Termingestaltung. Im Bereich „Bürger/innenbeteiligung“ findet die Fortsetzung zum aufgeführten Themenabend am 15. August statt.

Text/Foto: Ingrid Cloppenburg

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