Einweihung des Kindergartens St. Johannes der Täufer in Spahnharrenstätte

1. Oktober 2011

 „Heute woll’n wir feiern“, sangen die „Kleinen aus den Gemeinden“ zu Beginn der Einweihung des erweiterten und sanierten Kindergartens St. Johannes der Täufer in Spahnharrenstätte. Und sie hatten angesichts ihres neuen Domizils allen Grund dazu.

Mit einem Kosteneinsatz von knapp einer Million Euro ist in einem Jahr ein, wie es der Erste Samtgemeinderat Hans Nowak in seinem Grußwort formulierte, Wohlfühlhaus fröhlichen Spielens und Lernens.

nach der Realisierung der im Architekturbüro Knipper-Kleine aus Sögel entworfenen Pläne der um 400 auf 650 Quadratmeter erweiterte, 1970 errichtete Altbau des Kindergartens St. Johannes der Täufer kaum wiederzuerkennen.

Den Architekten sei es gelungen, den vorhandenen Altbau mit dem modernen Neubau zu einem architektonisch ansprechenden Baukomplex zu verbinden, hieß es.

Neu entstanden sind in der von der Kirchengemeinde „getragenen“ Tagesstätte ein dritter Gruppenraum sowie ein Bewegungsraum, eine Küche und Büros sowie ein „Kindercafé“, in dem die kleinen Tagesgäste gemeinsam ihr Frühstück einnehmen.

Insgesamt sind nach Angaben von Bürgermeister Hubert Lager knapp eine Million Euro in die Maßnahme investiert worden. Zusammen mit seinem evangelischen Amtsbruder Pastor Matthias Voß segnete Pfarrer Bernhard Horstmann die Räume und vor allem die Menschen, die hier lehren, lernen und spielen.

Betreut werden die 52 Kinder von einem fünfköpfigen Erzieherinnenteam um die Leiterin Yvonne Kerßens. Bürgermeister Hubert Lager räumte ein, dass es auf dem Weg zum neuen Kindergarten „auch holprige Wegstrecken gegeben“ habe. Das ausschlaggebende Ergebnis jedoch zeige, dass man für die kommenden Generationen gut aufgestellt sei.

„Wir haben in die Zukunft investiert“, unterstrich Lager. Dank sagte  Bürgermeister Lager dem Landkreis, dem Bischöflichen Generalvikariat, dem Land Niedersachsen und der Stiftung Arenberg, die das Werk mit 40000 Euro gefördert habe.

Viel Lob gab es für den Kindergartenausschuss um Anja Stevens-Lau für sein beispielhaftes Engagement. Der Erste Samtgemeinderat Hans Nowak hob hervor, dass das Ziel ohne Neuverschuldung erreicht worden sei: Die Kommune habe 500000 Euro „zugeschossen“, ohne einen Kredit aufnehmen zu müssen.

Der stellvertretende Landrat Josef Fening gratulierte für den Landkreis zum „super gelungenen Werk“. Thomas Plogmann vom Bischöflichen Generalvikariat, das sich mit einem Zuschuss in Höhe von 186000 Euro eingebracht hat, sprach von besten Voraussetzungen für moderne Erziehungsarbeit in Kindergärten. Annemarie Rode, Rektorin der benachbarten Grundschule, erklärte, dass man die bewährte Kooperation Schule/Kita fortsetzen werde.

Die Architekten Claudia Kleine und Stefan Knipper überreichten anstatt eines großen Symbolschlüssels eine in der Praxis einzusetzende Kinderschaukel.

Text/Foto: Willy Rave

Statt eines Symbolschlüssels überreichten die Architekten eine Kinderschaukel. Von links Claudia Kleine, Stefan Knipper und Bauleiter Karl-Heinz Otten, Pfarrer Bernd Horstmann, Thomas Plogmann, Yvonne Kerßens, Anja Stevens-Lau und Hubert Lager.

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